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Konzeptentwicklung für das „Kommunikations-TAnDem“ als internetbasiertes Training für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz

Theoretischer Hintergrund: Neben vielen Veränderungen im Alltag führen auch Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Menschen mit Demenz und ihren pflegenden Angehörigen zu einer großen Belastung der Pflegenden. Unterstützende Präsenztrainings oder -interventionen zur Behebung dieser Belastungen können sie aufgrund verschiedener Faktoren häufig nicht wahrnehmen. Allerdings zeichnen sich internetbasierte Trainings als wirksame Alternativen ab. Fragestellung: Wie lässt sich das Therapiekonzept „Kommunikations-TAnDem“ für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz in ein internetbasiertes Training umwandeln? Methode: Mittels einer gezielten Literaturrecherche in ausgewählten Datenbanken wurden Kriterien ausfindig gemacht, die aus Sicht von pflegenden Angehörigen bei einer erfolgreichen internetbasierten Intervention zu berücksichtigen sind sowie Aspekte, die bei einer digitalen Kommunikation und Interaktion beachtet werden sollten. Diese wurden in zwei Kriterienkatalogen zusammengefasst und anschließend auf das „Kommunikations-TAnDem“ übertragen. Darauf aufbauend wurde ein Konzept für ein internetbasiertes Format dieses Trainings entwickelt. Ergebnisse: Auf Grundlage der Kriterienkataloge konnte ein multimediales Trainings-Konzept für die Digitalisierung des „Kommunikations-TAnDems“ erarbeitet werden. Schlussfolgerung: Eine systematische Literaturrecherche sowie eine detailliertere inhaltliche Auseinandersetzung mit dem „Kommunikations-TAnDem“ sind notwendig, um das internetbasierte Training noch wirksamer und individueller für die pflegenden Angehörigen gestalten zu können.

Schlüsselwörter: digitales „Kommunikations-TAnDem“, internetbasiertes Training Demenz, pflegende Angehörige Demenz, Kommunikation Demenz, Kommunikationstraining pflegende Angehörige

Theoretical background: In addition to many changes in everyday life, communication difficulties between people with dementia and their family caregivers also lead to great stress for caregivers. They are often unable to take advantage of supportive face-to-face trainings or interventions to alleviate these stresses due to various factors. However, internet-based train-ing is emerging as an effective alternative. Research question: How can the therapy concept "Communication-TAnDem" for family caregivers of people with dementia be transformed into an internet-based training? Method: By means of a targeted literature search in selected databases, criteria were identified which, from the point of view of caring relatives, should be taken into account in a successful internet-based intervention and aspects which should be considered in digital communication and interaction. These were summarized in two criteria catalogs and subsequently transferred to the "Communication-TAnDem". Based on this, a concept for an internet-based format of this training was developed. Results: Based on the criteria catalogs, it was possible to develop a multimedia training concept for the digitalization of the "Communication TAn-Dem". Conclusion: A systematic literature review as well as a more detailed examination of the content of the "Communication-TAnDem" are necessary, in order to be able to design the internet-based training even more effective and individual for the family caregivers.

Keywords: digital "Communication-TAnDem", internet-based training dementia, dementia caregivers, dementia communication, communication training for caregivers

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