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Soziale Arbeit im Kontext der Heimerziehung zwischen Macht und Ohnmacht : eine Auseinandersetzung mit Macht im stationären Setting

Der Fokus dieser Bachelorthesis beschäftigt sich mit der Thematik Macht. Es soll verständlich werden, wie und woran Macht zu erkennen ist und wie sie eingesetzt wird. Die vorliegende Bachelorthesis zeigt auf, dass Macht ein sensibles, „unangenehmes“ und tabuisiertes Thema ist, das insbesondere in stationären Einrichtungen Aufsehen erregt. Darüber hinaus wird deutlich, dass die Profession der Sozialen Arbeit häufig unbewusst Macht ausübt. Macht wird oftmals negativ assoziiert und ist dennoch ein bedeutungsvoller Bestandteil der Profession Sozialer Arbeit. Die Soziale Arbeit hat durch ihren Status die Möglichkeit Machtprozesse zu lenken, Entscheidungen zu treffen und damit die Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen zu beeinflussen. Demnach ist die Beziehung zwischen den Sozialarbeiter*innen und den Kindern und Jugendlichen durch Machtausübungen geprägt. Aus diesem Grund wird die folgende Forschungsfrage gestellt: „Welche Herausforderungen können sich für Sozialarbeiter*innen aus ihrer Machtposition im Kontext des Kinderheims ergeben?“. Aufbauend auf Theorien zur Machtanwendung wird zudem untersucht, inwiefern Kinder und Jugendliche in der stationären Einrichtung durch das pädagogische Personal Ohnmachtserfahrungen begegnen. Um die Forschungsfrage beantworten zu können, wurden die Machtquellen sowie die Machtformen der Sozialarbeitenden beschrieben und im Zusammenhang betrachtet, inwiefern diese Machtquellen eine Auswirkung gegenüber der Adressat*innen haben. Abschließend ist das Ziel der Bachelorarbeit, durch die Beantwortung der Frage, auf mögliche Beeinträchtigungen oder Folgen durch Machtanwendungen aufmerksam zu machen und diese zu sensibilisieren.

Schlüsselwörter: Macht, Ohnmacht, Soziale Arbeit, Heimerziehung, Machthandeln

The focus of this bachelor thesis is on the topic of power. The aim is to understand how and by what power can be recognized and how it is used. This bachelor's thesis shows that power is a sensitive, "unpleasant" and taboo topic that causes a stir, especially in inpatient settings. Furthermore, it becomes clear that the profession of social work often exercises power unconsciously. Power is often negatively associated and yet is a meaningful component of the social work profession. Through its status, social work has the possibility to direct power processes, to make decisions and thus to influence the behavior of children and adolescents. Accordingly, the relationship between social workers and children and adolescents is characterized by the exercise of power. For this reason, the following research question is asked, "What challenges might social workers face as a result of their position of power in the context of the children's home?" Building on theories of the use of power, the study also examines the extent to which children and adolescents encounter experiences of powerlessness at the inpatient facility through educational staff. In order to be able to answer the research question, the sources of power as well as the forms of power of the social workers were described and considered in the context of how far these sources of power have an effect on the addressees. In conclusion, the aim of the bachelor thesis is, by answering the question, to draw attention to possible impairments or consequences caused by the use of power and to raise awareness of them.

Keywords: power, powerlessness, social work, residential education, power using

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