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Das Dorf – ein unterschätzter Wirtschaftsstandort? Standortfaktoren von Dörfern in Südniedersachsen

Dörfer standen als Wirtschaftsstandort in der fachlichen und öffentlichen Diskussion lange im Schatten der urbanen Räume. Dies hat sich durch drängende sozioökonomische Wandlungsprozesse in ländlichen Räumen geändert. Aktuelle Erkenntnisse zu Unternehmen in Dörfern und deren konkrete Standortbedürfnisse liegen aber kaum vor. Die in 3 Beispielgemeinden in Südniedersachsen durchgeführte Untersuchung konnte empirisch ermitteln, dass es mit der Breitbandanbindung und der Fachkräfteverfügbarkeit 2 große Problemkomplexe gibt, die Unternehmen in Dörfern klar benennen. Gleichzeitig verfügt der Wirtschaftsstandort Dorf aber auch über eine Reihe positiv wirkender weicher Standortfaktoren. Eine Besonderheit ist, dass Unternehmerinnen und Unternehmern oft in den Dörfern leben, in denen sie tätig sind. Daraus ergibt sich eine spezielle soziale Dimension, die sich etwa im Engagement bei lokalen Veranstaltungen widerspiegelt. Zur optimierten Wirtschaftsförderung wird neben einer besseren Vernetzung besonders eine Stärkung der Scharnierfunktion von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und der Gemeindeverwaltung empfohlen.

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